Ratgeber Camping

Praktisches Wissen rund um deinen Camping-Traumurlaub

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Rund um das Fahrzeug

Abmessungen, Beladung, Bedienung und weitere Tipps

Unsere Fahrzeuge sind – je nach Modell – bis fast 10 Meter lang. Bedenken Sie die Länge beim Rückwärtsfahren. Bei Wohnwagen: der Rückspiegel im PKW hilft hier leider nicht viel. Dafür die ausgestellten Seitenspiegel und natürlich auch deine netten Mitreisenden. Beim Rechtsabbiegen an Kreuzungen fährst du 1 bis 2 Meter länger geradeaus, bevor du nach rechts lenkst. Achte wegen der Länge des gesamten Gespanns verstärkt auf Fußgänger und Fahrradfahrer, vor allem beim Abbiegen und beim Überholen.

Achte auf Brücken und sonstige Durchfahrten auf die Höhe und Breite deines Wohnmobils oder Wohnwagens! Unsere Fahrzeuge sind – je nach Modell – bis fast 3 Meter hoch. Auch Äste von Bäumen am Straßenrand hängen oft sehr niedrig über der Straße. Mit über 2 Meter sind die Fahrzeuge breiter als ein PKW, aber immer noch schmaler als ein LKW. Bei Fahrten in Baustellen z. B. auf Autobahnen bleibst du am besten immer in der rechten Spur.

Während der Fahrt kommt ordentlich Bewegung – auch ins Innere deines Fahrzeugs. Öffnet sich ein Schrank, weil er nicht richtig verriegelt ist, kann der Inhalt herausfallen und Arbeitsplatte, Tisch oder Möbel schnell beschädigen. Deshalb vor jeder Abfahrt kurz kontrollieren: Alles zu und sicher verriegelt?

Das Abreißseil gehört beim Ankuppeln des Wohnwagens immer dazu und ist ein wichtiges Sicherheitsfeature. Sollte sich der Wohnwagen einmal vom Auto lösen, sorgt es dafür, dass die Bremse am Wohnwagen automatisch ausgelöst wird.

Am besten fährst du die Markise schon bei angekündigtem Sturm oder Gewitter rechtzeitig ein! Denn pötzlich auftretende starke Windböen können die Markise schnell beschädigen oder sogar aus der Verankerung reißen, bevor du mit dem Einfahren überhaupt begonnen hast.

Unsere Luftvorzelte sind schnell aufgebaut, flexibel und oft auch von einer Person leicht aufzustellen. Sie bieten Sonnenschutz oder einen geschlossenen Bereich und sind bei Wind meist robuster als eine ausgefahrene Markise. Für unsere Wohnwagen kannst du ein passendes Luftvorzelt als Zubehör direkt bei uns mieten.

Fahrtwind kann eine offene Dachhaube ordentlich erwischen und im schlimmsten Fall beschädigen. Deshalb vor dem Losfahren einmal nach oben schauen und alles schließen und verriegeln.

Zum Gesamtgewicht zählt das Fahrzeug inklusive Zuladung. Das zulässige Gesamtgewicht findest du im Fahrzeugschein und auf unseren Modellseiten. Zur Kontrolle kannst du eine öffentliche Waage nutzen, in Braunschweig zum Beispiel die Waage am Hafen.

Was passiert, wenn Wohnmobil oder Wohnwagen überladen sind? Eine Überladung ist nicht nur eine Frage von ein paar Kilo zu viel. Sie kann sich direkt auf Bremsweg, Fahrverhalten und Spurstabilität auswirken. Bei einer Verkehrskontrolle drohen außerdem Bußgelder und Punkte, im Ausland können die Strafen deutlich höher ausfallen.

Im schlimmsten Fall darfst du erst weiterfahren, wenn Gewicht ausgeladen wurde. Auch bei einem Unfall kann eine Überladung zu Problemen mit der Versicherung und Schadenregulierung führen. Deshalb lieber vor der Reise einmal wiegen und entspannt losfahren.

Bei der Achslast geht es darum, wie sich das Gewicht auf die einzelnen Achsen verteilt. Auch wenn das Gesamtgewicht stimmt, kann zum Beispiel die Hinterachse durch viel Gepäck oder Fahrräder bereits zu stark belastet sein. Die Anhängelast ist dagegen das maximale Gewicht, das dein Zugfahrzeug als Anhänger ziehen darf – wichtig also vor allem bei der Wahl des passenden Wohnwagens.

Die Stützlast beim Wohnwagen ist das Gewicht, das über die Deichsel auf die Anhängerkupplung drückt. Beim Einkuppeln des Wohnwagens musst du darauf achten, dass der Anhänger genügend Stützlast auf die Anhängerkupplung bringt. Es gilt nach §44 StVZO: Die vom ziehenden Fahrzeug aufzunehmende Mindeststützlast darf nicht weniger als 4 Prozent des tatsächlichen Gesamtgewichts des Anhängers betragen; sie braucht jedoch nicht mehr als 25 kg zu betragen.

Schweres Gepäck und Ausrüstung gehört immer in die Nähe der Achse und des Bodens. Leichte Gepäckstücke etc. kannst du vorn und hinten im Wohnwagen unterbringen. Achte darauf, die Zuladung gleichmäßig auf beiden Seiten (links und rechts) zu verteilen, sonst besteht Schleudergefahr beim Fahren und beim Bremsen. Achte auch darauf, alle Zuladung fest zu sichern!

Dinette, Festbett, Landstrom & Co.: Was soll das alles heißen? Camping hat tatsächlich seine eigenen Fachbegriffe. Aber hinter den meisten Begriffen steckt aber etwas ziemlich Einfaches:

  • Auffahrkeile: Das sind Keile, auf die du mit den Rädern fährst, damit das Wohnmobil oder der Wohnwagen auch auf schiefem Untergrund möglichst eben steht.
  • Aufbaubatterie: Die zweite Batterie im Wohnmobil, die den Wohnbereich mit Strom versorgt, wenn gerade kein Landstrom (siehe unten) angeschlossen ist.
  • CEE-Stecker: Das ist der typische blaue Campingstecker, mit dem du deinen Camper auf vielen Campingplätzen an den Strom anschließt.
  • Dinette: Das ist die Sitz- und Essecke im Wohnmobil oder Wohnwagen. Oft lässt sie sich auch zum Schlafplatz umbauen.
  • Festbett: Ein Bett, das immer ein Bett ist. Also kein tägliches Umbauen oder Polsterschieben.
  • Freistehen: Damit ist das Übernachten außerhalb eines Camping- oder offiziellen Stellplatzes gemeint. Wo das erlaubt ist, unterscheidet sich von Land zu Land.
  • Grauwasser: Das ist das gebrauchte Wasser aus Spüle, Waschbecken und Dusche. Es wird im Grauwassertank gesammelt und später an einer vorgesehenen Stelle entsorgt.
  • Kassettentoilette: Eine Campingtoilette mit einem herausnehmbaren Tank, der von außen aus dem Fahrzeug genommen und an der Toilettenentsorgung geleert wird.
  • Kederleiste: Die schmale Schiene außen am Wohnwagen, in die beispielsweise Vorzelt oder Sonnendach eingezogen werden.
  • Landstrom: Ganz einfach Strom von außen. Auf dem Campingplatz verbindest du deinen Camper mit der Stromsäule und hast 230 Volt an Bord.
  • Schwarzwasser: Klingt schlimmer, als es ist: Gemeint ist der Inhalt der Campingtoilette. Der wird an einer speziellen Toilettenentsorgung geleert.
  • Stockbetten: Ganz klassisch: zwei Betten übereinander. Besonders praktisch, wenn Kinder mitreisen.

Darauf solltest du wirklich achtgeben: Hinter der Hinterachse ragt bei vielen Wohnmobilen noch ein gutes Stück Fahrzeug heraus. Beim engen Abbiegen kann dieses Heck zur Seite ausschwenken, obwohl du vorne problemlos vorbeikommst. Und achten solltest du natürlich auch auf den „Toten Winkel“ beim Rechtsabiegen.

Videos zur Wohnmobil-Bedienung

Erklärvideos rund um das Wohnmobil – vom Eingangsbereich bis zum Raumbad

Eingangsbereich

Bedienen von Tür, Trittstufe und Fliegenrollo

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Markise

Ausfahren und Abstützen der Markise

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Fahrrradträger

Laden, Sicherung, Abstand

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Heckgarage

Auf- und Abschließen der Heckgarage

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Cockpit, Display

Verdunklung, Kamera, Sitz

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Hubbett

Hubbett ein- und ausfahren

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Fernseher

Fernseher, Antenne, SAT-Empfang

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Heckbetten-Umbau

Umbau Einzelbett zu Doppelbett

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Raumbad

Bedienung Raumbad (wenn vorhanden)

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Sitzgruppe

Elemente der Sitzgruppe bedienen

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Entsorgung
und Sauberkeit

Abwasser, Toilette, Müll und Reinigung

Die Toilettenkassette wird aus dem Fahrzeug entnommen und zur gekennzeichneten Entsorgungsstation gebracht. Dort wird sie über den vorgesehenen Ausguss entleert und anschließend ausgespült.

Wie oft die Toilettenkassette geleert werden muss, hängt von Kassettengröße, Personenzahl und Nutzung ab.

Du solltest vor der Weiterfahrt noch einmal die Gelegenheit zum Entleeren auf deinem Campingplatz nutzen. So kann unterwegs nichts überschwappen und du startest schon sauber und entspannt beim neuen Platz in der nächsten Etappe.

Nein. Achte darauf, dass die Station ausdrücklich für die Entleerung von Campingtoiletten vorgesehen ist. Grauwasser- und Toilettenentsorgung sind normalerweise getrennt.

Feuchttücher, Hygieneartikel und andere schwer lösliche Gegenstände gehören nicht in die Campingtoilette. Sie können Kassette, Schieber und Entsorgungsanlagen beeinträchtigen.

Grauwasser ist das Abwasser aus Dusche, Waschbecken und Spüle. Es enthält unter anderem Seifen-, Reinigungsmittel- und Speisereste und muss entsprechend entsorgt werden.Es gehört in eine dafür vorgesehene Entsorgungsstation bzw. einen entsprechenden Ablauf auf dem Camping- oder Wohnmobilstellplatz.

Unsere Wohnmobile besitzen unter dem Fahrzeug einen Grauwassertank mit Ablassventil oder Ablassschieber. Das Fahrzeug wird über dem vorgesehenen Ablauf positioniert und der Tank dort kontrolliert entleert.

Schwarzwasser bezeichnet Abwasser aus der Toilette, das Fäkalien und Urin enthält. Es darf wirklich nur an einer dafür vorgesehenen Stelle für die Toilettenentsorgung entleert werden.

Auch Spülwasser ist Grauwasser und gehört in die vorgesehene Abwasserentsorgung. Es sollte nicht einfach auf der Parzelle oder in der Natur ausgeschüttet werden.

Speisereste und Fette sollten möglichst nicht in den Abwassertank gelangen. Regelmäßiges Entleeren und Reinigen verhindert Ablagerungen und unangenehme Gerüche.

Nein. Die benötigte Toilettenchemie wird von uns gestellt und muss nicht selbst mitgebracht werden. Alles Wichtige zur Verwendung erklären wir dir bei der Fahrzeugübergabe.

Videos Entsorgung

Erklärvideos rund um die Entsorgung beim Wohnmobil

Toilette

Entleeren und Entsorgen des Toilettenbehälters

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Strom und
andere Versorgung

Strom, Wasser, Gas und Kühlschrank

Frischwasser wird in einem Tank gespeichert und über eine Pumpe zu Wasserhähnen und Dusche geleitet. Aufgefüllt wird der Tank an einer Frischwasserstelle, die auf jedem Campingplatz zu finden ist.

Ja. Die Aufbaubatterie versorgt verschiedene 12-Volt-Verbraucher auch ohne Stromanschluss. Normale 230-Volt-Steckdosen funktionieren bei vielen Fahrzeugen allerdings nur mit Landstrom.

Ist die Aufbaubatterie leer, stehen viele elektrische Funktionen im Wohnbereich nicht mehr zur Verfügung. Durch Landstrom oder während der Fahrt kann die Batterie je nach Fahrzeug wieder geladen werden.

Auf europäischen Campingplätzen wird meist ein blauer CEE-Anschluss verwendet. Das Fahrzeug wird mit einem geeigneten CEE-Campingkabel an die Stromsäule angeschlossen.

Nein. Gefüllte Gasflaschen gehören bei uns zur serienmäßigen Campingausstattung und müssen nicht selbst mitgebracht werden. Wenn das Gas unterwegs einmal zur Neige geht, kannst du die leere Flasche einfach auf eigene Kosten gegen eine volle tauschen.

Nein, unsere Wohnwagen haben keine Klimaanlage. So vermeiden wir zusätzliche Anschaffungs- und Betriebskosten und können unsere Mietpreise attraktiv halten.

Kompressorkühlschränke kühlen auch bei Hitze zuverlässig, benötigen dafür aber Strom. Absorberkühlschränke können meist mit Gas, 12 V oder 230 V betrieben werden und arbeiten nahezu geräuschlos, sind bei hohen Außentemperaturen aber weniger leistungsfähig.

Ein voller Wassertank bringt ordentlich zusätzliches Gewicht mit, denn jeder Liter Wasser wiegt etwa ein Kilogramm. Für unterwegs reicht es meist, den Tank nur zu einem Drittel bis maximal zur Hälfte zu füllen.

Gas wird je nach Fahrzeug zum Kochen, Heizen, für Warmwasser und teilweise für den Kühlschrank verwendet. Wie lange eine Gasflasche reicht, hängt vor allem von Jahreszeit und Nutzung ab.

Das hängt von Wasserqualität, Tankhygiene und Standzeit ab. Wer es trinken möchte, sollte besonders auf eine hygienische Befüllung und ein sauberes Wassersystem achten.

Sollte das mitgegebene Gas während deiner Reise aufgebraucht sein, kannst du eine leere Gasflasche unterwegs einfach auf eigene Kosten gegen eine volle Flasche tauschen. Entsprechende Tauschmöglichkeiten gibt es beispielsweise auf vielen Campingplätzen sowie bei zahlreichen Händlern und Baumärkten.

Videos Strom und andere Versorgung

Erklärvideos von Strom bis Kühlschrank

Gasversorgung

Gasflaschen, Duo Control

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Heizen, Batterie

Heizen, Batterie, Warmwasser

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Stromanschluss

Anschließen an den Landstrom

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Tanken

Diesel, AdBlue

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Kühlschrank

Einstellung und Umschaltung

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Campingplatz
und
Stellplatz

Platzwahl, Ausstattung, Verhalten

Ein Campingplatz ist meist für längere Aufenthalte ausgelegt und bietet Sanitäranlagen, Strom und weitere Einrichtungen. Wohnmobil-Stellplätze sind häufig einfacher ausgestattet und eher für kürzere Aufenthalte gedacht.

Achte auf Lage, Ausstattung, Bewertungen und die Größe der Stellplätze. Je nach Reise können außerdem Sanitäranlagen, Hundeerlaubnis, Kinderangebote, WLAN oder Ver- und Entsorgung wichtig sein. Wenn du recherchieren willst, empfehlen wir dir folgende Portale bzw. Apps:

  • camping.info ist mit über 41.000 Camping- und Stellplätzen, zahlreichen Bewertungen und Offline-Karten der beste Allrounder.
  • PiNCAMP by ADAC überzeugt mit geprüften Platzinformationen, zuverlässigen Bewertungen und direkten Buchungsmöglichkeiten.
  • Campercontact eignet sich besonders für Wohnwagen- und Wohnobilreisende, die europaweit spontan Stell- und Übernachtungsplätze suchen.

In der Hauptsaison, an Feiertagen und in beliebten Urlaubsregionen ist eine Reservierung sehr empfehlenswert, vor allem wenn du mit Kindern unterwegs bist. Außerhalb der Saison kannst du häufig auch spontan einen freien Platz finden.

Für viele Wohnmobile und Wohnwagen sind 100 m² bereits gut ausreichend. 120 m² bieten mehr Komfort, insbesondere bei größeren Fahrzeugen, Vorzelt oder längerem Aufenthalt.

Bei entsprechend ausgestatteten Stellplätzen kannst du das sogenannte „Grauwasser“ – also das Abwasser aus Dusche, Waschbecken und Spüle – direkt am Platz entsorgen. Dazu wird der Ablauf unter dem Fahrzeug über der vorgesehenen Entwässerungsrinne bzw. dem Bodeneinlauf positioniert und geöffnet.

Jeder Campingplatz hat eine eigene Platzordnung, an die du dich halten solltest. Und natürlich auch alle Mitcamper auf dem Platz. Typische Regeln betreffen Ruhezeiten, Fahrgeschwindigkeit, Müllentsorgung, Grillen, Haustiere und die Nutzung gemeinschaftlicher Einrichtungen.

Das Wohnmobil oder der Wohnwagen muss vollständig innerhalb deiner Parzelle und möglichst gerade stehen. Bei einem Gefälle helfen Auffahrkeile beim Ausrichten.

Auf den meisten Campingplätzen ja, allerdings können bestimmte Grillarten oder offenes Feuer verboten sein. Maßgeblich ist immer die jeweilige Platzordnung.

Das solltest du vermeiden. Die gemietete Parzelle ist der persönliche Bereich deiner Campingnachbarn, deshalb solltest du die vorgesehenen Wege benutzen.

Ja, auf Campingplätzen ist es gute und gelebte Praxis, Neuankömmlingen beim Rangieren Hilfe anzubieten. Ein zusätzliches Paar Augen kann gerade bei engen Stellplätzen sehr hilfreich sein! Und wer weiß: Vielleicht bist ja auch du mal für jede Hilfe dankbar.

Na klar, keine Scheu. Wir Camper sind nette Leute, sonst würden wir ja nicht campen, sondern in einem anonymen Hotel verschwinden, oder? Ein freundlicher Gruß an die Nachbarschaft gehört auf dem Campingplatz einfach dazu, besonders wenn ihr für mehrere Tage direkte nebeneinander campt. Stell dich einfach kurz mit deinem Vornamen vor. Das ist echt anders als im anonymen Hotel – und auch das Schöne am Camping, oder?

Unterwegs
und Reisen

Routen, Stellplätze, Maut und Vorschriften

Nein. Wo Übernachten erlaubt ist, hängt vom jeweiligen Land und teilweise von regionalen Vorschriften ab. Campingplätze und ausgewiesene Wohnmobil-Stellplätze sind die sicherste Wahl.

Und da wir so oft gefragt werden, ob man in Schweden überall mit dem Wohnmobil übernachten darf: Das schwedische „Jedermannsrecht“ erlaubt nicht automatisch das freie Übernachten mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Auto. Diese Fahrzeuge dürfen nur dort abgestellt werden, wo es ausdrücklich erlaubt ist, während die weitreichenderen Freiheiten vor allem für Reisende mit Zelt gelten. Quelle: Visit Sweden

Neben Camping- und Wohnmobilstellplätzen kommen je nach örtlicher Regelung auch bestimmte öffentliche Parkflächen infrage. Achte immer auf die Beschilderung und örtliche Vorschriften.

Eine notwendige Ruhepause zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ist grundsätzlich möglich. Campingverhalten wie Markise ausfahren oder Tisch und Stühle aufstellen solltest du dabei vermeiden.

Stellplatz-Apps, Campingportale und geeignete Navigationssysteme helfen bei der Suche. Prüfe vor der Anfahrt insbesondere Zufahrt, Fahrzeuggröße, Ausstattung und aktuelle Bewertungen.

Wenn du recherchieren willst, empfehlen wir dir folgende Portale bzw. Apps:

  • camping.info ist mit über 41.000 Camping- und Stellplätzen, zahlreichen Bewertungen und Offline-Karten der beste Allrounder.
  • PiNCAMP by ADAC überzeugt mit geprüften Platzinformationen, zuverlässigen Bewertungen und direkten Buchungsmöglichkeiten.
  • Campercontact eignet sich besonders für Wohnwagen- und Wohnobilreisende, die europaweit spontan Stell- und Übernachtungsplätze suchen.

Die Regelungen unterscheiden sich nach Land, Fahrzeuggewicht und teilweise Schadstoffklasse oder Achszahl. Informiere dich deshalb vor der Reise über die aktuellen Vorschriften aller Reise- und Transitländer.

Berücksichtige neben der Entfernung insbesondere Fahrzeughöhe, Breite, Gewicht und Straßenbeschränkungen. Nicht jede für Pkw geeignete Strecke ist auch für ein Wohnmobil sinnvoll.

Das hängt von Strecke, Fahrerfahrung und Reiseart ab. Plane ausreichend Pausen ein und gestalte die Tagesetappen so, dass die Fahrt selbst nicht zum Stressfaktor wird. Gerade für Campinganfänger gilt: Überschätze dich nicht, lass dir Zeit und lass dich treiben.

Prüfe Verkehrsregeln, Maut, Umweltzonen, vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung und Campingbestimmungen. Auch die Regeln zum Übernachten und Freistehen unterscheiden sich von Land zu Land.